Ju­gend­be­rufs­agen­tur er­wei­tert Be­ra­tungs­an­ge­bot

Zu­sätz­li­che Sprech­stun­den und neue Be­ra­tungs­zei­ten sol­len Ju­gend­li­che und jun­ge Er­wach­se­ne in Mus­ter­stadt künf­tig noch bes­ser beim Über­gang von der Schu­le in Aus­bil­dung und Be­ruf un­ter­stüt­zen.

Die Ju­gend­be­rufs­agen­tur Mus­ter­stadt er­wei­tert ihr Be­ra­tungs­an­ge­bot. Mit zu­sätz­li­chen Sprech­stun­den er­hal­ten Ju­gend­li­che und jun­ge Er­wach­se­ne künf­tig mehr Mög­lich­kei­ten, sich un­kom­pli­ziert zu Fra­gen rund um Be­rufs­ori­en­tie­rung, Aus­bil­dung, Be­wer­bung und den Ein­stieg in das Be­rufs­le­ben be­ra­ten zu las­sen.

Ziel des er­wei­ter­ten An­ge­bots ist es, jun­ge Men­schen früh­zei­tig zu er­rei­chen und ih­nen ins­be­son­de­re an wich­ti­gen Über­gän­gen ver­läss­li­che Un­ter­stüt­zung an­zu­bie­ten. Da­bei ar­bei­ten ver­schie­de­ne Ein­rich­tun­gen eng zu­sam­men, um Be­ra­tung mög­lichst ge­bün­delt und pass­ge­nau an­zu­bie­ten.

Mehr Be­ra­tung an wich­ti­gen Über­gän­gen

Der Über­gang von der Schu­le in eine Aus­bil­dung oder in den Be­ruf ist für vie­le Ju­gend­li­che mit zahl­rei­chen Fra­gen ver­bun­den. Wel­cher Be­ruf passt zu den ei­ge­nen In­ter­es­sen? Wel­che Aus­bil­dungs­plät­ze gibt es in der Re­gi­on? Wel­che Mög­lich­kei­ten be­stehen, wenn es mit ei­ner Aus­bil­dung nicht di­rekt klappt? Und wel­che Un­ter­stüt­zung gibt es bei Be­wer­bun­gen oder der Su­che nach ge­eig­ne­ten Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bo­ten?

Mit den zu­sätz­li­chen Sprech­stun­den möch­te die Ju­gend­be­rufs­agen­tur ge­nau bei die­sen Fra­gen an­set­zen. Ju­gend­li­che kön­nen sich über un­ter­schied­li­che Be­rufs­we­ge in­for­mie­ren, ge­mein­sam nächs­te Schrit­te pla­nen und bei Be­darf an pas­sen­de An­sprech­part­ner:in­nen wei­ter­ver­mit­telt wer­den.

Auch jun­ge Er­wach­se­ne, die ihre Aus­bil­dung un­ter­bro­chen ha­ben, noch kei­ne be­ruf­li­che Per­spek­ti­ve ge­fun­den ha­ben oder sich neu ori­en­tie­ren möch­ten, kön­nen die Be­ra­tung in An­spruch neh­men.

Be­ra­tung aus ei­ner Hand

Ein wich­ti­ger Be­stand­teil der Ju­gend­be­rufs­agen­tur ist die Zu­sam­men­ar­beit ver­schie­de­ner In­sti­tu­tio­nen. Dazu ge­hö­ren ins­be­son­de­re die Agen­tur für Ar­beit, das Job­cen­ter, die kom­mu­na­le Ju­gend­hil­fe so­wie wei­te­re Part­ner aus den Be­rei­chen Schu­le, Be­rufs­ori­en­tie­rung und Bil­dung.

Durch die enge Zu­sam­men­ar­beit sol­len Ju­gend­li­che nicht von Stel­le zu Stel­le ver­wie­sen wer­den müs­sen. Statt­des­sen kön­nen un­ter­schied­li­che Un­ter­stüt­zungs­be­dar­fe früh­zei­tig er­kannt und ge­mein­sam pas­sen­de Lö­sun­gen ent­wi­ckelt wer­den.

Ne­ben Fra­gen zur Be­rufs­wahl und Aus­bil­dungs­platz­su­che kön­nen des­halb auch The­men wie schu­li­sche Per­spek­ti­ven, Qua­li­fi­zie­rungs­mög­lich­kei­ten, fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung oder per­sön­li­che Her­aus­for­de­run­gen im Über­gang in das Be­rufs­le­ben eine Rol­le spie­len.

Zu­sätz­li­che Sprech­stun­den er­leich­tern den Zu­gang

Mit den neu­en Be­ra­tungs­zei­ten soll der Zu­gang zur Ju­gend­be­rufs­agen­tur noch nied­rig­schwel­li­ger ge­stal­tet wer­den. Die zu­sätz­li­chen Sprech­stun­den er­gän­zen die be­stehen­den Be­ra­tungs­an­ge­bo­te und schaf­fen wei­te­re Mög­lich­kei­ten für per­sön­li­che Ge­sprä­che.

Ein be­son­de­rer Fo­kus liegt dar­auf, Ju­gend­li­che auch dort zu er­rei­chen, wo sie sich oh­ne­hin auf­hal­ten. Des­halb soll die Zu­sam­men­ar­beit mit Schu­len, Bil­dungs­trä­gern, Ju­gend­zen­tren und wei­te­ren Ein­rich­tun­gen wei­ter aus­ge­baut wer­den. Denk­bar sind bei­spiels­wei­se re­gel­mä­ßi­ge Be­ra­tungs­an­ge­bo­te an Schu­len oder In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen zu Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten und Be­rufs­fel­dern.

Auch El­tern und an­de­re Be­zugs­per­so­nen kön­nen eine wich­ti­ge Rol­le bei der be­ruf­li­chen Ori­en­tie­rung spie­len. Sie sol­len des­halb stär­ker über be­stehen­de Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te in­for­miert wer­den.

Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten sicht­ba­rer ma­chen

Par­al­lel zur Er­wei­te­rung der Be­ra­tung sol­len auch re­gio­na­le Aus­bil­dungs- und Qua­li­fi­zie­rungs­mög­lich­kei­ten stär­ker sicht­bar ge­macht wer­den. Ju­gend­li­che sol­len ein­fa­cher er­fah­ren kön­nen, wel­che Aus­bil­dungs­be­ru­fe und Be­trie­be es in Mus­ter­stadt und der Um­ge­bung gibt und wel­che Vor­aus­set­zun­gen für un­ter­schied­li­che Be­rufs­we­ge not­wen­dig sind.

Ge­plant ist au­ßer­dem, die Zu­sam­men­ar­beit mit Un­ter­neh­men, Kam­mern, Bil­dungs­trä­gern und wei­te­ren Ak­teur:in­nen am Über­gang Schu­le-Be­ruf wei­ter zu stär­ken. Auf die­se Wei­se sol­len Be­ra­tungs­an­ge­bo­te und tat­säch­li­che Aus­bil­dungs- und Be­schäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten noch en­ger mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den.

Über­gän­ge ge­mein­sam ge­stal­ten

Die Er­wei­te­rung des Be­ra­tungs­an­ge­bots ist Teil der kom­mu­na­len Bil­dungs­ar­beit in Mus­ter­stadt. Ziel ist es, Über­gän­ge zwi­schen Schu­le, Aus­bil­dung und Be­ruf mög­lichst trans­pa­rent zu ge­stal­ten und jun­gen Men­schen un­ab­hän­gig von ih­rer Aus­gangs­si­tua­ti­on ver­läss­li­che Per­spek­ti­ven zu er­öff­nen.

Die Er­fah­run­gen aus den zu­sätz­li­chen Sprech­stun­den sol­len re­gel­mä­ßig aus­ge­wer­tet wer­den. So kann ge­prüft wer­den, wel­che Be­ra­tungs­an­ge­bo­te be­son­ders stark nach­ge­fragt wer­den und an wel­chen Stel­len wei­te­rer Un­ter­stüt­zungs­be­darf be­steht.

In­for­ma­tio­nen zu den neu­en Sprech­stun­den, Be­ra­tungs­or­ten und An­sprech­part­ner:in­nen wer­den über die Demo-Platt­form und die be­tei­lig­ten Ein­rich­tun­gen ver­öf­fent­licht.